Das NABU-Schutzgebiet 25

"Kyrill-Fläche Langentalskopf"

Beschreibung:

Der Orkan Kyrill riss im Januar 2007 große Lücken in die teilweise vorhandene Nadelholzmonokultur des Sollings. Dabei war auch eine große Fläche in der Revierförsterei Otterbach betroffen.


Auf dieser Fläche organisierten im Februar/März 2008 die Niedersächsischen Landesforsten, der NABU Niedersachsen und die Kreisgruppe Holzminden die Pflanzung eines Klimawaldes in der Größe von 1,2 ha.

Am 10.10.2008 wurden in einer gemeinsamen Aktion von Forstleuten und NABU-Aktiven 12 verschiedene, vom NABU ausgesuchte Baumarten gepflanzt. Nach der Errichtung einer Beobachtungsplattform im Dezember 2008 wurde im Frühjahr 2009 ein Wildverbiss-Schutzzaun um die Fläche gezogen. Eine Schautafel am Beobachtungsturm informiert über das Ziel der Aktion: die Schaffung eines artenreichen, den sich ändernden Klimabedingungen gewachsenen Mischwaldes:

Noch  muß die Klimawald-Fläche regelmäßig durchforstet werden. Dabei sind vor allem stark wachsende Baumarten zurückzudrängen, um den gepflanzten den Aufwuchs zu ermöglichen. Die ursprünglich vorhandenen Fichten, aber auch in Mengen gekeimte Weiden, Lärchen und Birken bedrängen ansonsten die neu gepflanzten Laubbäume aus 12 verschiedenen Arten.

NABU-Schutzgebiet "Kyrill-Fläche Langentalskopf"
Blick von der Beobachtungsplattform zur Betreuungsfläche (Foto: Gernot Liebau)
NABU-Schutzgebiet "Kyrill-Fläche Langentalskopf"
Aufkommende Laubbäume (Foto: Gernot Liebau)
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Der Pflanzplan für die Kyrill-Fläche
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