Willkommen beim NABU Holzminden

Für Mensch und Natur

Der Waldkauz (Foto: Peter Kuehn) Zum Jahresvogel bitte Foto anklicken
Der Waldkauz (Foto: Peter Kuehn) Zum Jahresvogel bitte Foto anklicken

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. 

 

Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen die Arbeit unserer Kreisgruppe vorstellen.

So bieten wir in diesem Jahr wieder eine Vielzahl naturkundlicher Exkursionen in die Natur an, bei denen Sie Gelegenheit haben, die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt vor Ihrer Haustür kennen zu lernen.  Wir freuen uns auf Sie und viele schöne gemeinsame Beobachtungen!

Unsere Naturfoto-AG hat dafür eindrucksvolle Beispiele: 

Wenn Sie sich vorstellen können, für die Natur hier im Landkreis Holzminden aktiv zu werden, schauen Sie doch einmal bei unseren monatlichen Treffen vorbei. Weitere Informationen erhalten Sie beim Vorstand oder indem Sie über unser Kontaktformular mit uns in Verbindung treten.


Vogelstimmenwanderung für Frühaufsteher

Singende Dorngrasmücke (Foto: Stefanie Beyer)
Singende Dorngrasmücke (Foto: Stefanie Beyer)

In den Morgenstunden im Frühling singen die Vögel besonders intensiv. Der NABU Holzminden lädt daher alle interessierten Frühaufsteher am Sonntag, den 28. Mai, um 6 Uhr zu einer Exkursion in die Weseraue am Heidbrink bei Reileifzen ein. Neben vielen Singvogelarten, die man am Gesang unterscheiden kann - z. B. die vier bei uns vorkommenden Grasmückenarten - werden bestimmt auch einige Wasservögel auf den Kiesteichen oder der Weser zu beobachten sein.

Treffpunkt zu der ca. zweistündigen Wanderung ist der Beobachtungsturm zwischen den Teichen an der Kreisstraße 25 zwischen Reileifzen und der Poller Fähre. Die Leitung übernimmt Heiko Niehaus (05533/935580). Bitte festes Schuhwerk und, wenn vorhanden, Fernglas nicht vergessen.


Die Frühlingsboten kehren zurück

Schwalbennester sind geschützt – NABU informiert Handwerksbetriebe

Mehlschwalbe beim Nestbau (Foto: Stefanie Beyer)
Mehlschwalbe beim Nestbau (Foto: Stefanie Beyer)

In diesen Tagen kehren Rauch- und Mehlschwalben aus ihrem Winterquartier in Afrika zurück, um hier während der warmen Jahreszeit zu brüten und ihre Jungen aufzuziehen. Sie fliegen 10.000 km weit, überqueren Wüsten, Gebirge und das Mittelmeer, um in ihr eigenes, selbstgemauertes Nest zurückzukehren. Und das über viele Jahre – vorausgesetzt, sie überstehen die vielen Gefahren auf dem langen Zugweg und ihr Nest ist bei ihrer Ankunft noch da. Doch leider werden immer wieder Schwalbennester von den Hauswänden entfernt – obwohl es laut Bundesnaturschutzgesetz verboten ist und eine Ordnungswidrigkeit darstellt. Während der Brutzeit, wenn Eier oder Jungvögel dabei zu Schaden kommen, ist es gemäß Tierschutzgesetz sogar ein Straftatbestand. mehr...


Verordnung zum Landschaftsschutzgebiet geändert

Kreistag hebt Bauverbot auf

Mit der Mehrheit von SPD, CDU, FDP, UWG, AfD und der Landrätin hat der Kreistag gegen die Stimmen von Bündnis 90/Die Grünen am 07.04.2017 beschlossen, dass im Landschaftsschutzgebiet „Sollingvorland-Wesertal“ mit vorheriger Erlaubnis der Unteren Naturschutzbehörde große Stallanlagen gebaut werden können. 

In der zurzeit noch gültigen Verordnung vom 20.04.2015, damals beschlossen von der SPD und Bündnis 90/Die Grünen, steht die Einschränkung, dass nur der Kreistag den Bau von Anlagen, die eine Grundfläche von 400 Quadratmetern und 4 Meter Höhe überschreiten, einen Aus- oder Neubau von Zufahrtsstraßen oder ein Verfahren nach dem Bundesimmissionschutzgesetz erfordern, im Rahmen eines Teillöschungsverfahrens ermöglichen kann.

Mit dem Kreistagsbeschluss wird jetzt wohl auch das Normenkontrollverfahren vor dem Oberverwaltungsgericht Lüneburg hinfällig, das ein Landwirt angestrengt hatte mit dem Ziel zu überprüfen, ob in einer LSG-Verordnung solche Einschränkungen  festgelegt werden können.

 

Einen Leserbrief zum Thema und die Stellungnahme des NABU findet man hier


"Gut zur Umwelt. Gesund für alle."

Das Bundesumweltministerium hatte im Zusammenhang mit dem Bürger-Beteiligungsverfahren zur Zukunft der europäischen Agrarpolitik die Kampagne "Gut zur Umwelt. Gesund für alle." gestartet und dazu die "Neuen Bauernregeln" vorgestellt. Mit diesen Kampagnenelementen sollte auf Fehlentwicklungen in der Landwirtschaft hingewiesen sowie eine Diskussion dazu initiiert werden. Dies ist auch gelungen: Mit den Bauernregeln wurde eine sehr intensive und in weiten Teilen auch kontroverse Debatte angestoßen. Dabei gab es auch Kritik an der Aufmachung der Kampagne. Insbesondere Landwirte fühlten sich diffamiert. Das Bundesumweltministerium hat auf diese Kritik reagiert und verzichtet auf die Plakatierung der Bauernregeln. Aus Gründen der Transparenz werden die Motive auf der Internetseite des Bundesumweltministeriums und auch hier zur Verfügung gestellt.

 

In einem Brief an den Bundeslandwirtschaftsminister schreibt die Bundesumweltministerin:

"(..) Sehr geehrter Herr Kollege, es ist die aktuelle Landwirtschaftspolitik, die sich an den Bedürfnissen der Agrarkonzerne und der Lebensmittelindustrie orientiert und dadurch die Existenz vieler Bäuerinnen und Bauern gefährdet. Vor diesem Hintergrund das Augenzwinkern einer Kampagne für eine zukunftsfähige Landwirtschaft zu übersehen und mir die „Diffamierung eines ganzen Berufsstandes“ vorzuwerfen, ist wenig überzeugend. (...)

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"Der lange Arm der Agrarlobby" - so kommentiert der NABU-Bundesverband die Reaktion des Bunderumweltministeriums


Der Gestalter der Auen kehrt zurück

Jahreshauptversammlung mit Biber-Vortrag und Ehrungen

Immer mehr seltene, oft schon vor Jahrzehnten vom Menschen ausgerottete Tierarten kehren in ihre ehemaligen Lebensräume zurück. Dabei löst die Rückkehr von Bären, Luchsen und Wölfen oft kontroverse Diskussionen aus. Doch es gibt auch etwas „unspektakulärere“ Arten, die das Interesse zahlreicher Naturfreunde auf sich ziehen. So wie der Eurasische Biber, der seit einiger Zeit auch den Kreis Holzminden für sich wiederentdeckt hat. Biber- Experte Bernd Hermening nutzte jetzt die Gelegenheit anlässlich der Jahreshauptversammlung des NABU Holzminden, zahlreichen Naturfreunden Europas größtes Nagetier näher zu bringen. mehr...


Ein Paradies für Langstreckenflieger

Neue Quartiere für Mauersegler in Stadtoldendorf

Foto: Jürgen Bommer
Schon während des Arbeitseinsatzes zeigte der erste wohnungssuchende Sperling Interesse

Das große ehrenamtliche Engagement von Albrecht Jacobs für den Natur- und Artenschutz ist schon seit Langem bis weit über die Grenzen seiner Heimatstadt Stadtoldendorf hinaus bekannt. Für seine jahrzehntelangen, überaus erfolgreichen Bemühungen für die Wiederansiedlung des Uhus im Weserbergland, konnte er im Jahr 2006 das Bundesverdienstkreuz aus den Händen des damaligen Umweltministers Hans-Heinrich Sander entgegennehmen. Jetzt kämpft der engagierte Naturschützer gemeinsam mit seinem Sohn Gunnar für den Erhalt der Mauersegler. mehr


Gute Nachricht für Deutschlands Flüsse

Kabinett beschließt Bundesprogramm Blaues Band

Der NABU begrüßt den Beschluss des Bundeskabinetts für ein Bundesprogramm Blaues Band Deutschland. Ziel des Programmes ist es, die ökologische Entwicklung von Flüssen und ihrer Auen in Deutschland zu unterstützen. Ein Biotopverbund von nationaler Bedeutung soll dafür sorgen, dass ein wichtiger Beitrag zu den europarechtlichen Umweltzielen geleistet werden kann.

Dass naturnahe Flüsse und Auen eine wichtige Rolle für den natürlichen Hochwasserrückhalt und für die Reinigung unseres Wassers spielen, hat der NABU Holzminden schon lange erkannt. Vor 25 Jahren startete das Projekt „Regeneration landschaftstypischer Auenstandorte der Oberweserniederung“ gemeinsam mit der Hochschule in Höxter, dem Bundesamt für Naturschutz, dem Land Niedersachsen, dem Landkreis Holzminden und verschiedener Träger. Der NABU Holzminden ist mit den Flächen „Kiesabgrabung Heinsen“, „Hellegrabenmündung/Mönchewerder“ und „Weseraue Heidbrink“ bei der Weserauenrenaturierung vertreten. mehr..


Auch für Sie erreichbar:

Die Regionalgeschäftsstelle Weserbergland

Leitung: Britta Raabe - Foto: Bernd Schaller
Leitung: Britta Raabe - Foto: Bernd Schaller

Britta Raabe
Tel.: 05751/5237

britta.raabe@nabu-weserbergland.de

Kerschensteiner Weg 3  -  31737 Rinteln

Büro-/Telefonzeiten:
Mo, Mi, Do 08.30 – 16.30; Di 10.00 – 20.00
Fr 08.30 – 15.00 … sowie nach Absprache

Der Landesverband und die NABU-Gruppen aus den Landkreisen Hameln-Pyrmont, Hildesheim, Holzminden und Schaumburg haben eine hauptamtlich besetzte Regionalgeschäftsstelle eingerichtet.  mehr…



Aktuelle Naturbeobachtungen

Die aktuellen Naturbeobachtungen aus dem Landkreis Holzminden und seiner näheren Umgebung findet man hier

Meldungen ausschließlich aus dem Landkreis Holzminden filtert man so: > Deutschland > Niedersachsen & Bremen > HOL.

 

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